Cevennen, Léo (Leopold) Maillet, Holzschnitt, Anfang 1950er Jahre, 1943

Die abgelegenen Cevennen, in denen Maillet unter falscher Identität als Ziegenhirte lebte, waren für den Künstler ein gefährdeter Zufluchtsort. Der Holzschnitt nach einer dort entstandenen Tuschzeichnung zeigt nicht nur die zerklüftete Berglandschaft mit ihren verstreuten Gehöften. Diese ist auch durchschnitten von Strom- und Telefonleitungen sowie von Straßen und Schienensträngen, die Verbindungen zur bedrohlichen Außenwelt herstellen.

Objektdetails

Titel

Cevennen

Künstler*in / Hersteller*in

Léo (Leopold) Maillet

Datierung

Anfang 1950er Jahre, 1943

Objektbezeichnung

Holzschnitt

Sammlungsbereich

JMF Kunst

Ort

Südfrankreich

Material / Technik

Radierung

Bildlizenz

Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Herbert Fischer

Vorbesitz

- 01.06.2026: erworben aus dem Nachlass des Künstlers von dessen Sohn Daniel Maillet

Inventarnummer

JMF2026-0051

Jetzt ausgestellt

Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (dritte Hängung)

Jüdisches Museum Frankfurt, Dauerausstellung, Raum "Kunst und Exil"