Lernen Sie die Sammlung kennen

Eine Sammlung voller
  • Geschichten
  • Biografien

Pessach - das Fest im Frühling

Pessach ist ein achttägiges Fest im jüdischen Monat Nissan und erinnert an den Auszug aus Ägypten und der Befreiung aus der Sklaverei zur Zeit des Exodus. Zusammen mit Schawuot und Sukkot ist Pessach eines der drei alten israelitischen Pilgerfeste, bei denen zum Tempel in Jerusalem gereist wurde, um Opfer darzubringen. Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n.d.Z. verlagerte sich der Schwerpunkt des Festes in den Familien- und Gemeinschaftskreis. Im Vordergrund steht das rituelle Mahl, auch Seder genannt.

Juden und Christen zur Zeit der Judengasse

Zur Zeit der Judengasse lebten Juden und Christen in Frankfurt räumlich getrennt. Dennoch herrschte ein reger Austausch zwischen der jüdischen und christlichen Lebenswelt.

Jüdisches Leben in Frankfurt heute

Jüdisches Leben heute besteht aus einer Pluralität jüdischer Existenz und Kultur, dies spiegelt sich nicht nur in der Religionspraxis, den Traditionen und Ritualen wider, sondern auch im kulturellen und gemeinschaftlichen Sinne.

Alice Frank - Wer war die Großmutter von Anne Frank?

In ihrem Tagebuch erwähnt Anne Frank auch ihre beiden Großmütter Rosa Holländer und Alice Frank. Mit Rosa, der Großmutter mütterlicherseits, lebt sie einige Zeit zusammen in Amsterdam, bevor diese 1942 an Krebs stirbt. Mit Alice, Annes Großmutter väterlicherseits, ist sie durch ihre Heimatstadt Frankfurt verbunden.

Jüdische Friedhöfe in Frankfurt am Main

In Frankfurt gibt es insgesamt zwölf jüdische Friedhöfe, die in ihrer Größe und Sichtbarkeit im Stadtbild variieren. Die drei größten zeugen von der traditionsreichen und jahrhundertealten Geschichte der hiesigen Jüdischen Gemeinde.

Otto Frank – Herausgeber des Tagebuchs der Anne Frank

“Mein Vater, der liebste Schatz von einem Vater, den ich je getroffen habe…” Mit diesen liebevollen Worten umschreibt Anne Frank im Tagebuch ihren Vater Otto.

Highlights der Sammlung

Das Jüdische Museum Frankfurt sammelt, bewahrt und erforscht Kulturgüter und Zeugnisse jüdischen Lebens in Frankfurt und Hessen. Die Sammlung umfasst mehr als 20.000 Objekte. Unser Ziel ist es nach und nach alle Objekte, Geschichten und, soweit es möglich ist, Familiennachlässe aus unseren sechs Sammlungsbereichen online zugänglich zu machen.

Ein solch prächtiger Leuchter wurde sicher nicht nur zum Chanukka-Fest benutzt, sondern diente das ganze Jahr über als prächtiger Zimmerschmuck. Johann Valentin Schüler hat mehrere Leuchter dieses Typs geschaffen. Aber nur dieser Leuchter zeigt Tierfiguren auf der Lichtleiste. 1681 fand in der Judengasse eine große Hochzeit statt. Der Bräutigam Mosche Speyer wohnte im Goldenen Hirsch. Wahrscheinlich beziehen sich die anderen Hauszeichen auf weitere Familienmitglieder der Braut und des Bräutigams.

Chanukka-Leuchter

Johann Valentin Schüler
Leuchter, 1681

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Museum Judengasse, Bilder in der Judengasse

Schlittschuhe von Buddy Elias

Unbekannt
Schuh, 1947 - 1962

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Rothschild-Palais 1. Etage, Die Familie Frank

Der Verein Jewish Experience wurde in Frankfurt von jüdischen jungen Erwachsenen gegründet, die mehrheitlich aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland eingewandert waren. Das sowjetische System tolerierte keine jüdisch-religiöse Entfaltung, so dass viele Einwanderinnen und Einwanderer ihr Judentum bis dahin kaum als religiöse Inspiration erfahren konnten. Die Macherinnen und Macher des Vereins bieten verschiedene Veranstaltungen für junge Jüdinnen und Juden an, die sich mit ihrem Judentum auf religiös-traditioneller Ebene auseinandersetzen und eine neue „Jewish Experience“ erleben wollen. Dieser Beutel wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Giveaway geschenkt und bildet mit seiner Geschichte eine neue Vielfältigkeit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Frankfurt ab.

Rucksack Jewish Experience

Unbekannt
Tasche, 2017

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Rothschild-Palais 3. Etage, Gegenwart

In diesem unvollendeten Gemälde stellt sich Ludwig Meidner (1884-1996) als gläubiger Juden andächtig ins Gebet vertieft dar. Es ist sicherlich eines der letzten Bilder, wenn nicht sogar das letzte Bild, an dem der Künstler vor seinem Tod gearbeitet hat. Das Gemälde ist Teil seines umfangreichen künstlerischen Nachlasses, der im Ludwig Meidner-Archiv des Jüdischen Museums betreut wird.

Selbstporträt mit Tallit, Kippa und Buch

Ludwig Meidner
Gemälde, 1964 - 1966

Het Achterhuis: Dagboekerbrieven van 14 Juni 1942 - 1 Augustus 1944

Anne (Annelies Marie) Frank
Buch, 1947

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Rothschild-Palais 1. Etage, Die Familie Frank