Lernen Sie die Sammlung kennen

Eine Sammlung voller
  • Geschichten
  • Biografien

Chanukka – das Lichterfest

Das Chanukkafest im Dezember ist mehr als nur Anlass um leckere Sufganiot (Hebräisch für „Berliner“ oder „Krapfen“) und Latkes („Kartoffelpuffer“) zu essen. Das Fest erinnert in seinem Kern an den Freiheitskampf der Makkabäer und an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem im 2. Jahrhundert v.d.Z.

Was ist jüdisch?

Diese Kernfrage berührt vielfältige Bereiche des Judentums und ist eigentlich gar nicht zu beantworten. Eine jüdische Zugehörigkeit kann sich unterschiedlich ausdrücken und setzt sich meist aus vielen Komponenten zusammen.

Alles koscher oder was?

Eine Besonderheit der jüdischen Religion sind die Speisegesetze, auf Hebräisch Kaschrut genannt. Sie leiten sich aus der Tora ab und beinhalten sowohl, was gegessen werden darf, also koscher im Sinne von „rein“ ist, als auch wie es zubereitet werden muss. Dazu gehört auch der richtige Gebrauch von Geschirr und Besteck.

Familie Rothschild - ein großer Name aus Frankfurt

Rothschild – bei diesem Namen denken viele Menschen sofort an Reichtum, Schlösser und Wein. Bis heute sind „die Rothschilds“ eine bevorzugte Zielscheibe für antisemitischen Hass und Verschwörungsmythen. Diese weltbekannte Familie stammt ursprünglich aus Frankfurt. Der Name leitet sich von dem Haus ab, in dem die Vorfahren in der Judengasse gewohnt hatten: das Haus zum Roten Schild.

Otto Frank – Herausgeber des Tagebuchs der Anne Frank

“Mein Vater, der liebste Schatz von einem Vater, den ich je getroffen habe…” Mit diesen liebevollen Worten umschreibt Anne Frank im Tagebuch ihren Vater Otto.

Ludwig Meidner

Ludwig Meidner gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des urbanen Expressionismus. Sein Gesamtwerk ist geprägt von seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum, seinen Ausgrenzungs- und Verfolgungserfahrungen unter den Nationalsozialisten wie auch seinem Leben im Exil.

Highlights der Sammlung

Das Jüdische Museum Frankfurt sammelt, bewahrt und erforscht Kulturgüter und Zeugnisse jüdischen Lebens in Frankfurt und Hessen. Die Sammlung umfasst mehr als 20.000 Objekte. Unser Ziel ist es nach und nach alle Objekte, Geschichten und, soweit es möglich ist, Familiennachlässe aus unseren sechs Sammlungsbereichen online zugänglich zu machen.

Ein solch prächtiger Leuchter wurde sicher nicht nur zum Chanukka-Fest benutzt, sondern diente das ganze Jahr über als prächtiger Zimmerschmuck. Johann Valentin Schüler hat mehrere Leuchter dieses Typs geschaffen. Aber nur dieser Leuchter zeigt Tierfiguren auf der Lichtleiste. 1681 fand in der Judengasse eine große Hochzeit statt. Der Bräutigam Mosche Speyer wohnte im Goldenen Hirsch. Wahrscheinlich beziehen sich die anderen Hauszeichen auf weitere Familienmitglieder der Braut und des Bräutigams.

Chanukka-Leuchter

Johann Valentin Schüler
Leuchter, 1681

ic_location

Museum Judengasse, Bilder in der Judengasse

Schlittschuhe von Buddy Elias

Unbekannt
Schuh, 1947 - 1962

ic_location

Rothschild-Palais 1. Etage, Die Familie Frank

Der Verein Jewish Experience wurde in Frankfurt von jüdischen jungen Erwachsenen gegründet, die mehrheitlich aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland eingewandert waren. Das sowjetische System tolerierte keine jüdisch-religiöse Entfaltung, so dass viele Einwanderinnen und Einwanderer ihr Judentum bis dahin kaum als religiöse Inspiration erfahren konnten. Die Macherinnen und Macher des Vereins bieten verschiedene Veranstaltungen für junge Jüdinnen und Juden an, die sich mit ihrem Judentum auf religiös-traditioneller Ebene auseinandersetzen und eine neue „Jewish Experience“ erleben wollen. Dieser Beutel wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Giveaway geschenkt und bildet mit seiner Geschichte eine neue Vielfältigkeit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Frankfurt ab.

Rucksack Jewish Experience

Unbekannt
Tasche, 2017

ic_location

Rothschild-Palais 3. Etage, Gegenwart

In diesem unvollendeten Gemälde stellt sich Ludwig Meidner (1884-1996) als gläubiger Juden andächtig ins Gebet vertieft dar. Es ist sicherlich eines der letzten Bilder, wenn nicht sogar das letzte Bild, an dem der Künstler vor seinem Tod gearbeitet hat. Das Gemälde ist Teil seines umfangreichen künstlerischen Nachlasses, der im Ludwig Meidner-Archiv des Jüdischen Museums betreut wird.

Selbstporträt mit Tallit, Kippa und Buch

Ludwig Meidner
Gemälde, 1964 - 1966

Het Achterhuis: Dagboekerbrieven van 14 Juni 1942 - 1 Augustus 1944

Anne (Annelies Marie) Frank
Buch, 1947

ic_location

Rothschild-Palais 1. Etage, Die Familie Frank