Selbstporträt, Léo (Leopold) Maillet, Kaltnadelradierung, 1945

Zahlreiche Künstler nutzen Selbstporträts als Medium der Selbstbefragung und Selbstvergewisserung. So auch Leo Maillet, dessen im Exil entstandene Selbstbildnisse sein Leben als Emigrant unter schwierigen materiellen Bedingungen und zunehmender Verfolgung widerspiegeln. Diese waren nicht nur psychisch extrem belastend, sondern hinterließen auch körperliche Spuren. So verlor Maillet bei dem Sprung aus dem Zug nach Auschwitz mehrere Zähne und erblindete auf einem Auge.

Objektdetails

Titel

Selbstporträt

Künstler*in / Hersteller*in

Léo (Leopold) Maillet

Datierung

1945

Objektbezeichnung

Kaltnadelradierung

Sammlungsbereich

JMF Kunst

Ort

Emigration in die Schweiz

Maße

19,5 x 17 cm

Material / Technik

Kaltnadelradierung auf Bütten

Signatur / Beschriftung

bezeichnet unter der Darstellung: "Selbst 1945" Leo Maillet Inschrift

Bildlizenz

© Nachlass Léo Maillet: Daniel Maillet und Nikolaus Mayer, Foto: Jüdisches Museum Frankfurt

Inventarnummer

JMF1999-0006

Jetzt ausgestellt

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