
Tatiana Ovrutschski (1935–2021) wurde 1935 in Sankt Petersburg geboren und studierte klassische Malerei am Surikov-Institut in Moskau. Mitte der 1990er Jahre wanderte sie mit ihrer Familie nach Frankfurt am Main aus, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2021 lebte. Ihre Werke zeichnen sich durch figürliche Darstellungen mit einem Hauch von Ironie oder Satire aus, oft inspiriert von Alltagsszenen und menschlichen Sonderbarkeiten. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen präsentiert, nicht selten gemeinsam mit den Werken ihrer Tochter Julia Ovrutschski und Enkelin Anna Nero, die die Künstler-Tradition in zweiter und dritter Generation weiterführen. Im Jahr 2024 erhielt das Jüdische Museum Frankfurt eine umfangreiche Schenkung der Malerinnenfamilie mit ca. 50 Gemälden und 150 Grafiken, wodurch die Sammlung des Hauses heute über 20 Bilder von Tatjana Ovrutschski zählt.
Objektdetails
Titel |
Triptychon der Angst |
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Künstler*in / Hersteller*in |
Tatjana Ovrutschski |
Datierung |
2020 |
Objektbezeichnung |
Gemälde |
Sammlungsbereich |
JMF Kunst |
Ort |
Tschechoslowakei |
Maße |
100 x 240 cm |
Material / Technik |
Öl auf Leinwand |
Bildlizenz |
Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Sascha Neroslavsky |
Inventarnummer |
JMF2024-0005-023 |
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Jetzt ausgestellt
Im Angesicht des Todes
Jüdisches Museum Frankfurt, Wechselausstellungsraum