Horev: Versuche über Jissroels Pflichten in der Zerstreuung,zunächst für Jissroels denkende Jünglinge und Jungfrauen, Samson Raphael Hirsch, Buch, 1889

Von 1851 bis 1888 war Samson Raphael Hirsch Rabbiner der Frankfurter Israelitischen Religionsgesellschaft. Er kritisierte ein starres »Festhalten an jedem Element der Tradition« und betrachtete zugleich die jüdischen Religionsgesetze als Basis jeder Religionsausübung. Diese Auffassung unterschied sich sowohl von der traditionellen Orthodoxie wie auch von dem liberalen Reformjudentum. Hirsch prägte den Leitsatz »Tora im Derech Erez« – das Tora-Studium in Verbindung mit den weltlichen wissenschaften. Die Wissenschaften sollten dazu dienen, die traditionelle Lehre vom göttlich offenbarten Gesetz besser zu verstehen. Damit begründete er die moderne Orthodoxie.

Objektdetails

Titel

Horev: Versuche über Jissroels Pflichten in der Zerstreuung,zunächst für Jissroels denkende Jünglinge und Jungfrauen

Künstler*in / Hersteller*in

Samson Raphael Hirsch

Datierung

1889

Objektbezeichnung

Buch

Sammlungsbereich

JMF Fremdobjekte

Ort

Frankfurt am Main

Maße

Buch, geschlossen 23 x 16,5 x 3,5 cm

Material / Technik

Buchdruck auf Papier

Bildlizenz

Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Herbert Fischer CC BY-SA 4.0

Inventarnummer

JMF BIB 21263

Ausgestellt

Rothschild-Palais 2. Etage, Tora und Moderne