Als Maillet 1940 in der Provence Zuflucht fand, traf er den Maler und Holzschneider Ludwig Rosenwald aus Offenbach. Er war bereits 1933 mit seiner Frau Fritzi dorthin geflohen. Maillet schreibt in seinen Erinnerungen, Rosenwald sei unter dem Druck der Verfolgung so paranoid geworden, dass er befürchtete, man wolle ihn vergiften. Deswegen, so Maillet, aß Rosenwald nichts mehr und sei dadurch buchstäblich verhungert.
Objektdetails
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Titel |
In memory of L. R. (Ludwig Rosenwald) |
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Künstler*in / Hersteller*in |
Léo (Leopold) Maillet |
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Datierung |
1970-1979; 1942 |
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Objektbezeichnung |
Radierung |
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Sammlungsbereich |
JMF Kunst |
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Ort |
Verscio |
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Material / Technik |
Farbradierung |
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Bildlizenz |
Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Herbert Fischer |
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Vorbesitz |
- 01.06.2026: erworben aus dem Nachlass des Künstlers von dessen Sohn Daniel Maillet |
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Inventarnummer |
JMF2026-0046 |
Jetzt ausgestellt
Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (dritte Hängung)
Jüdisches Museum Frankfurt, Dauerausstellung, Raum "Kunst und Exil"