Die Darstellung erinnert an Maillets Internierung in Villerbon in Zentralfrankreich. Nach Kriegsbeginn wurden zunächst die in Frankreich lebenden Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit in kleineren, oftmals improvisierten Internierungslagern untergebracht. In Maillets Fall war das ein großer leerstehender Stall. Maillet meldete sich später freiwillig zu einer Hilfstruppe, die für die Briten an der Loiremündung Befestigungsarbeiten durchführte. Dadurch erhielt er französische Militärpapiere, die ihm nach der Besetzung Frankreichs hilfreich waren.
Objektdetails
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Titel |
Internierte |
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Künstler*in / Hersteller*in |
Léo (Leopold) Maillet |
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Datierung |
1980, 1940 |
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Objektbezeichnung |
Radierung |
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Sammlungsbereich |
JMF Kunst |
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Ort |
Verscio |
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Material / Technik |
Radierung |
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Vorbesitz |
- 01.06.2026: erworben aus dem Nachlass des Künstlers von dessen Sohn Daniel Maillet |
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Inventarnummer |
JMF2026-0048 |
Jetzt ausgestellt
Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (dritte Hängung)
Jüdisches Museum Frankfurt, Dauerausstellung, Raum "Kunst und Exil"