Le Graveur (Selbstbildnis), Léo (Leopold) Maillet, Gemälde, 1944

Das Selbstbildnis mit Radiernadel entstand kurz nach der Ankunft Maillets in der Schweiz. Es setzt die Reihe seiner Selbstporträts im Spiegel fort. Die mit dem roten Kreuz markierte Tür, die sinnbildlich für die rettende Schweiz steht, ist nur halb geöffnet. Sie verweist auf seinen Flüchtlingsstatus, denn Maillet war zunächst war zunächst in einem Auffanglager interniert, das in einem ehemaligen Hotel in Montreux eingerichtet worden war.

Objektdetails

Titel

Le Graveur (Selbstbildnis)

Künstler*in / Hersteller*in

Léo (Leopold) Maillet

Datierung

1944

Objektbezeichnung

Gemälde

Sammlungsbereich

JMF Kunst

Ort

Montreux

Maße

46 x 38 cm

Material / Technik

Öl auf Karton

Signatur / Beschriftung

re. u. 44 Datierung

Bildlizenz

© Nachlass Léo Maillet: Daniel Maillet und Nikolaus Mayer, Foto: Jüdisches Museum Frankfurt

Leihgeber*in

Dauerleihgabe der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege

Inventarnummer

Lg-Haeuser-Stiftung01

Jetzt ausgestellt

Georg Heck

Museum Giersch der Universität

Oktober 2019

Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (erste Hängung)

Jüdisches Museum Frankfurt, Dauerausstellung, Raum "Kunst und Exil"

Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (zweite Hängung)

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