Die jüdische Geschichte von Tanger reicht über zweitausend Jahre zurück. Die Stadt an der Straße von Gibraltar war ein bedeutender Handelsplatz, an dem jüdische Händler schon in der Antike aktiv waren. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal Ende des 15. Jahrhunderts ließen sich viele sephardische Flüchtlinge in Tanger nieder und prägten die Gemeinde mit ihrer Kultur und ihren Handelsnetzwerken. Unter muslimischer Herrschaft lebten Juden als geschützte Minderheit (Dhimmi) und arbeiteten vor allem im Handel, Handwerk und als Vermittler zwischen Europa und Marokko. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebte die Gemeinde eine Blütezeit; Tanger war eine internationale Stadt mit mehreren Synagogen und jüdischen Schulen. Nach 1948 wanderte der Großteil der Juden aus.
Objektdetails
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Titel |
Rimonim (Tora-Aufsätze) |
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Künstler*in / Hersteller*in |
Unbekannt |
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Datierung |
1890 - 1900 |
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Objektbezeichnung |
Unbekannt |
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Sammlungsbereich |
JMF Judaica |
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Material / Technik |
Silber, gegossen, getrieben, teilweise vergoldet |
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Bildlizenz |
The Cymbalista Collection of Rimonim / Jüdisches Museum Frankfurt; Foto: Hebert Fischer |
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Inventarnummer |
Lg_Cymbalista23 |
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Jetzt ausgestellt