Zahlreiche Künstler nutzen Selbstporträts als Medium der Selbstbefragung und Selbstvergewisserung. So auch Léo Maillet, dessen im Exil entstandene Selbstbildnisse sein Leben als Emigrant unter schwierigen materiellen Bedingungen und zunehmender Verfolgung widerspiegeln. Das Gemälde nach einem Aquarell von 1941 zeigt den Maler fast zwergenhaft verkleinert vor seiner Staffelei. Nur mit sichtlicher Anstrengung erreicht sein Pinsel noch die Leinwand.
Objektdetails
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Titel |
Der Maler im Exil |
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Künstler*in / Hersteller*in |
Léo (Leopold) Maillet |
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Datierung |
1970 - 1979; 1941 |
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Objektbezeichnung |
Ölmalerei |
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Sammlungsbereich |
JMF Kunst |
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Ort |
Verscio |
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Material / Technik |
Öl auf Leinwand |
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Bildlizenz |
Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Herbert Fischer |
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Vorbesitz |
- 01.06.2026: erworben aus dem Nachlass des Künstlers von dessen Sohn Daniel Maillet |
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Inventarnummer |
JMF2026-0042 |
Jetzt ausgestellt
Léo Maillet. Der zerbrochene Spiegel (dritte Hängung)
Jüdisches Museum Frankfurt, Dauerausstellung, Raum "Kunst und Exil"